Immer mehr Leute surfen im Internet. Viele Webseite sind natürlich für höhere Auflösungen optimiert. Doch es gibt ja Möglichkeiten, die Darstellung für mobile Benutzer anzupassen.
Doch ist das überhaupt nötig? Denn das iPhone, G1 und Co. bieten ja schon gute intuitive Techniken, die Ansicht einzustellen.
Schauen wir uns mal die Top 10 vom 12.02.2009 der deutschsprachige Blogs an. Gemessen wird an der Zahl der Feed-Leser. Eine Liste findet ihr unter lesercharts.de.
Das Ergebnis finde ich sehr interessant:
1. Basic Thinking – optimierte Darstellung für mobile Geräte? nein
2. BILDblog – nein
3. GoogleWatchBlog – nein
4. Software Guide – nein
5. Stefan Niggemeier – nein
6. Caschys Blog – nein
7. Design Tagebuch – nein
8. Werbeblogger – ja
9. Stylespion – nein
10. MACNOTES – ja
Zwei von zehn der deutschen Top-Blogs bieten den mobilen Lesern eine angepasste Darstellung an.
Wenn ich übrigens die Charts von deutscheblogcharts.de betrachte (Stand 11.02.09), ist es nur ein Blog unter den Top 10.
Dieses Ergebnis lässt nun zwei Schlussfolgerungen zu:
1) Die Nutzung von mobilen Geräten ist bei vielen Webmastern noch nicht angekommen oder wird unterschätzt.
2) Die Technik macht eine mobile Darstellung überflüssig.
Was denkt ihr? Ich bin zum aktuellen Zeitpunkt für die zweite Schlussfolgerung. Denn unter “Technik” zähle ich zum einen die Technik der Geräte (Multitouch, Zoomen) und zum anderen auch so etwas wie RSS. Viele der Leser werden erfahren im Umgang mit Technik sein. Da werden viele ihre liebsten Seiten über RSS-Feeds auf dem Handy lesen. Dementsprechend ist die Darstellung der Webseiten ziemlich uninteressant, zumindest wenn der Feed ungekürzt ist.
Was aber, wenn mobiles Internet in den Alltag einkehrt und auch unerfahrene Benutzer über das Handy surfen? Reichen dann die Techniken der Geräte aus?