Der Markt für mobile Geräte und Software für diese wächst und wächst. Das die Entwicklung diesbezüglich rasant voranschreitet, lässt sich insbesondere daran festmachen, dass einige mittlerweile von unterschiedlichen Paradigmen bezüglich der Benutzung mobiler Geräte sprechen, ähnlich den Entwicklungen, die wir von herkömmlichen Computern her kennen.
In seinem Blog erklärt beispielsweise Christian Lindholm “There has been 3 paradigms of handhelds user experiences.”
- function keys
- soft keys
- multi-touch
Dabei besteht meiner Meinung nach noch das Hauptproblem der zu großen Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit in der Beschaffenheit der einzelnen Geräte. Anders als in der Geschichte des Personal Computers, in der die beiden Haupteingabegeräte Maus und Tastatur, zumindest seit Doug Engelbart, immer konstant geblieben sind.
Dies führt oft, dazu, dass mobile Anwendungen für unterschiedliche Geräte entwickelt werden müssen, wie etwa am Beispiel von BART (Bay Area Rapid Transport) zu sehen.

Abbildung oben: Der offizielle BART QuickPlanner für den Apple iPod bietet Abfahrtszeiten für den Nahverkehr, verschiedenen Karten des Verkehrssystem und einige allgemeine Informationen über die einzelnen Bahnstationen.
Der QuickPlanner ist dabei eine gute Überleitung zu den Ausführungen von John Markoff, der in der NYTimes eine Veränderung hinsichtlich der Wahrnehmung und Nutzung von Informationen beschreibt und argumentiert, dass mobile Geräte Einfluss auf unsere Art zu kommunizieren haben, ebenso auf unsere Art mit Informationen umzugehen: “With the dominance of the cellphone, a new metaphor is emerging for how we organize, find and use information. New in one sense, that is. It is also as ancient as humanity itself.
Es wird spannend zu sehen sein, in welche Richtung die Entwicklungen tendieren, ob sich mehr die äußere Gestalt der Geräte verändern wird, oder eher die Art der Informationensdarstellung.