The Mobile Movement: Understanding Smartphone Consumers
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Schaut man sich die jüngsten Präsentationen zu den Internet-Trends an, zeigt sich, dass mobiles Internet weiterhin das Top-Thema ist. Nicht zuletzt, weil hier auch noch viel Potential drin steckt. Hier ist noch einiges zu holen, für die Anwender, und dadurch auch für die Mobilfunkanbieter, App-Entwickler, usw.
Mit der Verbreitung mobiler Geräte und dem mobilen Internet werden logischerweise auch immer mehr Texte auf den kleinen Dingern gelesen. Im Blog mmyNews habe ich bereits berichtet, dass das iPhone mein Leseverhalten von RSS-Feeds geändert hat.
Was passiert aber, wenn man Texte, die bisher nur in gedruckter Form veröffentlicht wurden, auf dem Handy lesen möchte? Marc von trendmobi.de hat sich einen Handyroman und das Werk „Die Verwandlung“ von Franz Kafka vorgenommen und versucht die Frage zu beantworten, ob “Handys überhaupt als E-Reader für Literatur in Frage kommen”.
Der Markt für mobile Geräte und Software für diese wächst und wächst. Das die Entwicklung diesbezüglich rasant voranschreitet, lässt sich insbesondere daran festmachen, dass einige mittlerweile von unterschiedlichen Paradigmen bezüglich der Benutzung mobiler Geräte sprechen, ähnlich den Entwicklungen, die wir von herkömmlichen Computern her kennen.
In seinem Blog erklärt beispielsweise Christian Lindholm “There has been 3 paradigms of handhelds user experiences.”
Dabei besteht meiner Meinung nach noch das Hauptproblem der zu großen Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit in der Beschaffenheit der einzelnen Geräte. Anders als in der Geschichte des Personal Computers, in der die beiden Haupteingabegeräte Maus und Tastatur, zumindest seit Doug Engelbart, immer konstant geblieben sind.
Dies führt oft, dazu, dass mobile Anwendungen für unterschiedliche Geräte entwickelt werden müssen, wie etwa am Beispiel von BART (Bay Area Rapid Transport) zu sehen.

Abbildung oben: Der offizielle BART QuickPlanner für den Apple iPod bietet Abfahrtszeiten für den Nahverkehr, verschiedenen Karten des Verkehrssystem und einige allgemeine Informationen über die einzelnen Bahnstationen.
Der QuickPlanner ist dabei eine gute Überleitung zu den Ausführungen von John Markoff, der in der NYTimes eine Veränderung hinsichtlich der Wahrnehmung und Nutzung von Informationen beschreibt und argumentiert, dass mobile Geräte Einfluss auf unsere Art zu kommunizieren haben, ebenso auf unsere Art mit Informationen umzugehen: “With the dominance of the cellphone, a new metaphor is emerging for how we organize, find and use information. New in one sense, that is. It is also as ancient as humanity itself.
Es wird spannend zu sehen sein, in welche Richtung die Entwicklungen tendieren, ob sich mehr die äußere Gestalt der Geräte verändern wird, oder eher die Art der Informationensdarstellung.
Vor kurzem habe ich erst über die mobile Darstellung von Webseiten geschrieben und Überlegungen angeregt, ob eine optimierte Darstellung für mobile Geräte überhaupt nötig ist.
Heute finde ich eine Artikel vom Webguru Jakob Nielsen mit dem Titel Web 2009 = Desktop Web 1998.
Er zeigt verschiedene Erfahrungen von Tests und Faktoren auf, mit denen die Freude beim Surfen mit mobilen Geräten steigt und fällt. Nielsen kommt beispielsweise zu dem Ergebnis: “A Separate Mobile Site Is Best”.
Der Titel “Web 2009 = Desktop Web 1998″ hört sich vernichtend an. Ist er auch. Denn 2000 war mobiles Surfen auf dem Stand von Desktop-Web des Jahres 1994, damals WAP; 9 Jahre Dektop-Webentwicklung also, nach Nielsen, = 4 Jahre Mobile-Webentwicklung. Das ist meiner Meinung nach sehr wenig.